Eine genussvolle Reise in die sinnliche Welt des Weines

Winzerlounge & Lichtraum

Das Weingut Andreas Fischer ist auf der ständigen Suche nach dem Besonderen, um seinen Kunden und Weinliebhabern seine erst- klassigen und ausnahmslos handwerklich hergestellten Weine zu präsentieren. Dies brachte Andreas Fischer auf die konzeptionelle Idee der Winzer Lounge. Ob zu einem kurzen Besuch an der Zehntellesbar, zum Genießen einiger Weine mit den angebotenen kleinen kulinarischen Leckereien oder zur Weinprobe mit Freunden und Bekannten – Fischers Winzer Lounge lädt zum Verweilen ein. Hier werden wir Sie zu einer genussvollen Reise in die sinnliche Welt des Weins eingeladen.

Getreu der Philosophie von Andreas Fischer:“Guter Wein ist Kultur und Lebensfreude“

Der Winzer Lounge ist der neu gestaltete Weinverkauf angeschlossen, damit man den probierten Wein auch gleich mitnehmen kann. Das mediterrane Flair, welches Andreas Fischer auch im Außenbereich mit einem 400 Jahre alten Olivenbaum unterstreicht, wird Sie als Besucher beeindrucken.

Auch an Firmenkunden haben wir gedacht. Hier können Unternehmen in kleinem Rahmen (bis zu 25 Personen) Seminare in Verbindung mit einer Weinprobe abhalten. Die Winzer Lounge wird zu diesem Zweck mit technischem Equipment wie Beamer und Leinwand ausgestattet. So können in angenehmer und lockerer Umgebung Besprechungen, Seminare oder Schulungen abgehalten werden. Hier können Sie entspannt unsere Weine probieren und sich zu   einer  genussvollen Reise in die sinnliche Welt des Weins einladen lassen.

Öffnungszeiten Winzerlounge und Weinverkauf:
Nach telefonischer Absprache!

Wenn Wein plötzlich in anderem Licht erscheint
Von Kilian Krauth

Heilbronn „Es reicht heute nicht mehr, die Hoftore aufzusperren und zu warten, bis die Leute kommen.“ Andreas Fischer hat schon allerhand pfiffige Marketingideen entwickelt. Im Rahmen der touristischen Aktivitäten installierte der umtriebigeWengerter jetzt in seiner neuen Winzer-Lounge am Kleinen Stiftsberg einen Lichtraum. In dem vier Meter hohen sowieacht auf acht Meter großen Gemäuer führt der 46-Jährige seinen Gästen vor Augen, wie sich Farben auf das Geschmacksempfinden auswirken. Blaulicht Als Karin Sommerfeld aus Neuenstadt und Ingo Seeliger aus Heilbronn ins Weingut Fischer einbiegen, ist der Schnee in blaues Licht getaucht. Durch eine Glastür betreten beide einen 90 Quadratmeter großen Raum. An der Decke sind vier Lichtinseln mit Neonröhren installiert. Jemand drückt den Schalter. Alles ist plötzlich weiß, dann rot, gelb, grünund wieder blau.

Dass sich jede Farbe anders aufs Geschmacksempfinden auswirkt, können sich die beiden erfahrenen Weinzähne schwer vorstellen. Fischer schenkt ihnen einen halbtrockenen Samtrot ein. Bei normalem Tageslicht charakterisieren ihn die Probanten als „duftig, wohlig, warm“. Doch ein Knopfdruck genügt, und siehe da: Bei blauem Licht erscheint ihnen der Tropfen plötzlich „hart, bitter und einfach nicht mehr so gut“. Bei Grün zeigt er sich „fast neutral, leicht, ja dünn und wässrig“. „Er ist fast wieder da,“ heißt es bei Gelb. Und bei Rot nehmen die beiden den typischen Charakter des Samtrots sogar verstärkt wahr. Ähnlich ergeht es ihnen mit einem Riesling Kabinett. Er wandelt sich vom „üppigen Blumenstrauß“ zum „schlanken, stahligen Weißwein“ und schließlich gar zum „fast neutralen Wässerchen“.

Rotlicht Während sich Seniorchef Rudolf Fischer für die „Spielerei“ nicht so recht erwärmen kann und einen Bogen um den Lichtraum macht, verweist Sohn Andreas auf eine Studie der Universität Mainz. Demnach hat die Farbe des Umgebungslichts tatsächlich Einfluss auf den Geschmack von Wein, auch wenn die Farbe des Getränks selbst durch das Licht nicht verändert wird. Andere Untersuchungen hätten sogar ergeben, dass selbst Experten mit verbundenen Augen Weißweine mitunter nicht von Rotweinen unterscheiden können. Fischer leitet daraus grundsätzliche Erkenntnisse ab. „Sinneswahrnehmen von außen haben auf den Weingenuss viel größeren Einfluss als viele wahrhaben wollen.“ Am besten nachvollziehen lasse sich dies etwa beim Urlaubswein, der im heimischen Wohnzimmer oft nur noch ein Schatten seiner selbst ist.
Fotos: Veigel (Quelle) STIMME.de „Wenn Wein plötzlich in anderem Licht erscheint“

Karin Sommerfeld in Blau:

Ein warmer, wohliger Samtrot wirkt hart und bitter.


Ingo Seeliger in Rot:

Der Riesling verwandelt sich in abgestandenes Wasser.


Andreas Fischer in Grün:

Jetzt kommt die Blume zum Vorschein.